WM 2022: Zu lieb! Zu schlecht! Zu blöd! Drei bittere Wahrheiten | Sport

Aus: Christian Faulk, Tobias Altschaffl, Heiko Nidderer, Yvonne Gabriel, Yannick Huber und Dennis Brosda

Deutscher Fußball unter Schock! Nach Russland 2018 scheidet die DFB-Elf zum zweiten Mal in Folge in der WM-Vorrunde aus. BILD listet drei bittere Wahrheiten auf!

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Sehr gut!

Solche Worte hat der deutsche Abwehrchef noch nie für sein Team gewählt! Antonio Rüdiger (29) mit starkem WM-Empfang.

Rüdiger: „Die letzte Gier, dieses dreckige Ding – das vermissen wir. Wir sind ein sehr gutes Team.”

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Der Real-Star wurde über diese Kritik nicht böse, sondern war den Tränen nahe. Seine Analyse lautet: „Wir sind wieder am Anfang – das ist eine harte Realität. Viel Talent, das ist alles schön und gut – aber es gehört noch mehr dazu. Es gibt viele Faktoren…“

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In einfacher Sprache: Es gibt keine echten Leader im Team!

Nach der Niederlage zum WM-Auftakt (1:2 gegen Japan) wählte BILD die Schlagzeile über ihren Führungsspieler: „Die Manager-Debatte um Kimmich“

Joshua Kimmich (27) stellte sich nach dem Abschied eine Frage.

Der Bayern-Star: „Heute ist der schlimmste Tag meiner Karriere. Ich habe Angst, dass ich in ein Loch falle! Da denkt man, dass diese Misserfolge mit mir persönlich zu tun haben. Und das will man nicht verteidigen.“ ” Kimmich gehört seit Mai 2016 zur Nationalmannschaft, fehlte zweimal in der WM-Vorrunde und in den Playoffs der EM.

Kimmich spricht nur für sich. Mit der fehlenden Analyse des Tabellenführers steht er jedoch nicht alleine da: Auch Weltmeister Manuel Neuer (36) und Thomas Müller (33) scheiterten im Team am Aufstieg. Ilkay Gündogan (32) hat einmal mehr gezeigt, dass er kein Spieler im DFB-Team ist und führt die Mannschaft als Kapitän bei Manchester City. In Kimmichs Nachwuchs fiel sein Münchner Kollege Leon Goretzka (27) ins Führungsloch.

Stürmer Niklas Füllkrug, der erst für dieses Turnier zum Team gestoßen ist, sagte: „Ich habe gespürt, dass dies eine Mannschaft ist, die den Erfolg wirklich wollte – aber dafür noch nicht zu 100 Prozent bereit war.“

So viel geplant für die WM: Bayern-Star Joshua Kimmich

So viel geplant für die WM: Bayern-Star Joshua Kimmich

Foto: WITTER

Sehr dumm!

Das Problem wurde im Inland vor dem Rennen erkannt. BILD weiß: Die Sportführung befürchtete, dass diese Generation nicht die „Eier“ ​​(wörtliche Stimme) habe, um im Kampf um den WM-Titel wirklich eine Rolle zu spielen. Tatsächlich funktionierte die sportliche Ausrichtung anfangs, Deutschland führte immer gegen Japan und Costa Rica. Warum die Mannschaft danach zusammenbrach und das Spiel aufgab, ist nicht allen klar.

DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff analysierte nach der WM: „Es ist jetzt zwei, drei Jahre her, dass wir Spiele kontrollieren, aufgeben und den Faden verlieren. Das sieht man schließlich auch in der Gruppe.“

Mit einer unnötigen Pleite gegen Japan (1:2) startete Deutschland mit einer dicken Hypothek ins Turnier. Das Team hatte die 1/8-Runde nicht mehr in der Hand und musste Spanien gegen Japan unterstützen. Aber: Bei so vielen Toren gegen Costa Rica könnte Spanien unter Druck geraten und mit mindestens acht Toren aus dem Turnier ausscheiden. Dafür stand es in der zweiten Halbzeit nur 1:0, weil Deutschland vor dem Tor sehr unachtsam war (32 Torschüsse!). Joshua Kimmich: „Ich denke, heute hätten acht Tore fallen können.“ Und: “Am Ende muss man sagen, dass es eine Schwäche ist.”

Sehr schlecht!

Deutschland war schon immer in der Welt gefürchtet, bekannt als Leistungsmannschaft, mit starkem Sport und erfolgreichem Fußball. Aber der Riese hat sich in Weizen verwandelt. Seit der EURO 2016 hat das Team in elf Spielen nur dreimal gewonnen.

Ilkay Gündogan: „Wir müssen als Deutschland andere Maßstäbe haben und auf uns selbst schauen. Wir konnten als Gruppe einfach nicht das Beste herausholen – vielleicht auch einzeln. Jeder sollte in den Spiegel schauen und sagen, dass es nicht gut war. Ich denke, wir machen in allen Teilen des Spiels viele Fehler. Wir verlieren zu leicht Bälle und wir verlieren zu leicht Tore.”

Laut BILD soll Ilkay Gündogan (32) ernsthaft über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nachdenken.

Enttäuschung nach Abpfiff: Armel Bella-Kotchap, Kai Havertz, David Raum, Jonas Hofmann, Christian Gunther, Leon Gorecka und Thomas Müller (von links)

Enttäuschung nach Abpfiff: Armel Bella-Kotchap, Kai Havertz, David Raum, Jonas Hofmann, Christian Gunther, Leon Gorecka und Thomas Müller (von links)

Foto: Matthäus Koch

In drei Vorrundenspielen erzielte der DFB fünf Tore und blieb nie ohne Gegentor. Antonio Rüdiger: „Wir haben als Mannschaft nicht gut verteidigt, das muss man sagen.“ Abwehrspieler wie Nico Schlotterback (23), Niklas Sule (27) und David Raum (24) haben keinen internationalen Abschluss.

Und deutsche Qualität in zu vielen Positionen!

Hansi Flick: „Wir reden in Deutschland über neun Mann, die wir seit Jahren brauchen, über starke Verteidiger. Ich denke, es ist wichtig für die Zukunft des deutschen Fußballs, auf Bildung zu schauen.“

DFB-Chef kündigt Krisengipfel an Bierhoff muss sich melden

Nach der Vorrunde der EM 2000 strukturierte der DFB das Training der Spieler neu. Neun Jahre später wurde Deutschlands 21-jähriges Team mit Spielern wie Sami Khedira, Jerome Boateng und Co. Europameister. Es dauerte weitere fünf Jahre, bis die gleiche Generation die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien erreichte.

Alle 14 Jahre vom Ausbildungswechsel bis zum Titel. Deutschland droht eine lange Durststrecke im Sport…

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