Sachsen: Ab Montag keine Maskenpflicht mehr im ÖPNV

Ab Montag gilt in Sachsen keine Maskenpflicht mehr im ÖPNV

Sachsen schafft Maskenpflicht in Bussen und Bahnen ab. Die Corona-Situation hat sich beruhigt. Infizierte Personen müssen sich jedoch weiterhin selbst isolieren.

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Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sieht keinen Grund mehr, weiterhin eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen einzuführen.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sieht keinen Grund mehr, weiterhin eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen einzuführen.
© Archivbild: dpa/Robert Michael

Dresden. Sachsen schafft die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ab. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Ab dem 16. Januar müssen sie in Bussen und Bahnen keine Masken mehr tragen, sie seien aber “dringend zu empfehlen”, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung.

Klar sei, so Köpping weiter, Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus seien „nur vertretbar, wenn das Coronavirus überlastet wird“. Dies ist jedoch derzeit nicht der Fall und wird auch nicht erwartet. Nur noch sieben Prozent der Infektionen gehen auf das Coronavirus zurück. Infektionen mit Influenza oder RSV sind häufiger.

Aber der Minister betonte: „Die Impfung bleibt wichtig und man kann sich mit einer Maske schützen. Das hat jeder selbst in der Hand.“

Sachsen folgt den anderen Bundesländern. Bayern und Sachsen-Anhalt beendeten die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen bereits im Dezember auf eigene Faust, nachdem ein abgestimmtes Vorgehen der Bundesländer nicht zustande gekommen war. Schleswig-Holstein folgt Anfang Januar. Thüringen, Brandenburg und Berlin wollen Anfang Februar die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr aufheben.

Die Maskenpflicht in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen sowie im Fernverkehr bleibt bestehen. Diese Maßnahmen sind im Bundesinfektionsschutzgesetz geregelt und gelten bis zum 7. April. Köpping plädiert auch hier für einen Wandel.

In Sachsen gelten vorerst weiterhin Selbstisolationspflichten

Dagegen bleibt die Isolationspflicht bei positivem Corona-Test vorerst bestehen. Dies wurde in Absprache mit den Experten des Gesundheitspersonals entschieden. Diese Politik sollte mindestens bis Ende Januar umgesetzt werden. Neue Untervarianten, die in den USA kursieren, und Entwicklungen in China müssen zunächst weiter beobachtet werden. „Wir müssen wachsam bleiben“, sagte Köpping.

In Sachsen müssen sich Infizierte für mindestens fünf und maximal zehn Tage in Selbstisolation begeben. Sie können die Isolation nach fünf Tagen beenden, wenn sie 48 Stunden lang beschwerdefrei waren. Ein negativer Text wird zwar „dringend empfohlen“, ist aber nicht mehr erforderlich. Wer am fünften Tag noch Symptome hat, muss weiterhin zu Hause bleiben – bis die 48 Stunden Symptomfreiheit eingetreten sind.

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