Nordische Kombination: Lamparter gewinnt in Klingenthal – Geiger nur Achter

Stand: 22.01.2023 09:59

Der Österreicher Johannes Lamparter gewann das ungewöhnliche Rennen in Klingenthal. Im Skandinavien-Weltcup konnte Vincenz Geiger seinen knappen Vorsprung aus dem Massenstart im Springreiten am Sonntag (22. Januar 2023) nicht verteidigen. Geiger wurde Achter hinter Julian Schmid. Eric Frenzel ging es zu weit.

Dirk Hofmeister und Jonas Schlott

Das war kein alltägliches Weltcuprennen in Klingenthal. Erst hat es geschneit, dann wehte zu viel Wind im Vogtland. Der Nordische Weltcup hatte am Samstag mit ungünstigen Bedingungen zu kämpfen und war somit eine komplette Mischung.

Das geplante Rennen am Samstag wurde wegen starkem Wind nicht durchgeführt. Stattdessen wurde das erste der beiden Rennen zweigeteilt: Die Jury des Weltverbandes FIS entschied zunächst, das Skifahren über 10 Kilometer als Publikumsrennen zu favorisieren. Der Sprung wurde nach Sonntag ab 8.30 Uhr versetzt.

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Geiger siegt – Frenzel Dritter vor heimischer Kulisse

Und so befand sich Vincenzo Geiger in der ungewöhnlichen Position, am Vortag Sonntag, 22. Januar, mit einem guten Sprung verteidigen zu müssen. Der 25-jährige Oberstdorfer erwischte einen wackeligen Start ins Weltcup-Wochenende, erfand die beste alpine Ski-Taktik, bevor er in der letzten Runde in Führung ging und lange im Schatten der Spitzengruppe blieb. . 28 und 41,5 Minuten war der erste Platz für den Olympiasieger.

Erik Frenzel wurde beim Heim-Weltcup in Klingenthal Dritter.

Im Langlauf lag der Norweger Jens Luras Oftebro (+1,2 Sekunden) vor Rekordweltmeister Eric Frenzel (+1,3). Der Lokalmatador belohnte sich mit einer fantastischen Leistung vor heimischem Publikum. “Das Publikum hatte einen großen Anteil daran“, erklärte Frenzel. Zumal “Wind und Neuschnee ist kein einfaches Rennen“ ließ Geiger vor dem Sprung eine minimale Chance. Und Weltmeister Johannes Lamparter (-0,8 Punkte) und Jarl Magnus Rieber (-2,8) lagen in der Ferne.

Österreichischer Doppelsieg in Klingenthal

Am Ende stand nur einer der drei starken Läufer von gestern auf dem Podest. Mit seinem Sprung auf eine Höhe von 141 Metern zeigte Lamparter einmal mehr, dass er ein exzellenter Springer ist. Im ersten Rennen des Wochenendes erzielte er 146,2 Punkte Vorsprung auf seinen Landsmann Franz-Josif Rehrl (141,8 Punkte). Doch viel Zeit, um diesen Doppelsieg zu feiern, bleibt ihnen nicht. Bereits um 10 Uhr startet der nächste Sprung.

Jarl Magnus Riiber erreichte das Podium (139,3). Der Norweger kehrte erstmals seit Mitte Dezember wieder in die Heimat zurück. Der 25-jährige Combo-Dominator zog sich Anfang Januar eine parasitäre Infektion zu, die das Training behinderte und ihn zwang, den Weltcup im estnischen Otepää abzusagen. Der norwegische Wettkampf und das Training waren auf der Strecke und bei den Sprüngen kaum zu sehen.

Rückenwind verhindert bessere Geigersprünge

Geiger konnte mit den Distanzen seiner Konkurrenten nicht mithalten. Ein starker Rückenwind erschwerte seinen Sprung und er landete in einer Höhe von 131,5 Metern. Es reichte nur für Platz acht. Geiger lag noch hinter seinem Landsmann Schmid, der im Skisport den 15. Platz belegte. Für Eric Frenzel fiel es von Platz drei zurück. Am Ende lag er direkt vor Fabian Reisle auf Platz 20.

Mit Johannes Rydzek (10.) und Manuel Feist rückten vier Deutsche in die 15. Reihe ein. Wendelin Tannheimer wurde 26. hinter Jacob Lange (27.) und Terence Weber (28.). Am Ende erreichte Tristan Sommerfeldt den 38. Platz, David Mah erreichte den 46. Platz.

  • Allgemeine Tabelle: skandinavisches Männchen
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Rennleiter Ottesen: „Hoffentlich wird es morgen ruhiger“

Laut Rennleiter Lasse Ottesen gab es keine Alternative zur Aufteilung des Programms. “Es war heute früh sehr windig. Es hat auch ein bisschen geschneit. Es war den ganzen Tag sehr windig.”Ottesen erklärte im ZDF: „Es gab eine kurze Pause, in der wir mit dem Training beginnen konnten. Aus Sicherheitsgründen und um fair zu sein, mussten wir das Training abbrechen und konnten das Rennen nicht starten. Hoffentlich wird es morgen etwas ruhiger.“

Den Weltcup in Klingenthal gibt es schon lange

Mit dem Wetter hatten die Organisatoren in Klingenthal erstmals seit mehreren Wochen nicht mehr zu kämpfen. Ursprünglich war die Weltmeisterschaft für das vergangene Wochenende angesetzt. Doch der starke Schneemangel zwang die Organisatoren zunächst zur Absage.

Daraufhin bot die FIS Klingenthal an, beim Weltcup im französischen Chaussée-Neuve anzutreten, der ebenfalls wegen Schneemangels abgesagt wurde. Aufgrund der unsicheren Wettervorhersage wurde die Veranstaltung auf Dienstag verschoben.

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