Metzgerei Rohrmoser bleibt im Schächen in Hohenpeißenberg zu

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von einem Ursula Galmetz

Eine Teilung

Rohrmoser
Die Metzgerei Rohrmoser im Zentrum von Hohenpaisenberg wurde nach einem Wasserschaden geschlossen. © Gallmetzer

Die Metzgerei Rohrmoser in Hohenpeißenberg – Schächen ist seit Mitte des Jahres geschlossen. Jetzt wird es auf jeden Fall so bleiben. Daher sucht die Community derzeit nach Alternativen.

Grund für den Wasserschaden war die Einstellung der Arbeiten am „Rohrmoser“. „Die Waschmaschine war falsch angeschlossen und hat ewig gedauert, bis sie undicht war“, erklärt Bürgermeister Thomas Dorsch auf Nachfrage. Denn die Gemeinde ist Eigentümerin von 200 Quadratmetern Gewerbefläche. Lange bestand die Hoffnung, dass die Metzgerei wieder öffnet. Denn Massenunfallkosten werden von Versicherungen übernommen. „Trocknung ist ein Riesenaufwand“, gibt Dorsch einen Überblick über den Baufortschritt. Bis Ende des Jahres soll aber alles wieder an Ort und Stelle sein, damit der Betrieb umziehen kann. Allerdings hat der bisherige Mieter, Thomas Schuster, angekündigt, Hohenpaisenberg zu verlassen. Dorsh bedauert seine Entscheidung. „Es war ein tolles Geschäft und es war immer viel los. Es ist wirklich traurig für uns.”

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Es muss ein neuer Mieter gefunden werden. „Wirtschaftlich ist der Laden rentabel und die Miete günstig. Der Mieter sollte mit genügend Einkommen ausziehen.“ Dorsch hofft, dass neue Unternehmer den Schatz in der Kabine erkennen werden. Er befürchtet jedoch, dass angesichts des aktuellen Personalmangels, steigender Energiepreise und einer ungewissen Zukunft potenzielle Käufer abgeschreckt werden könnten. Daher ermutigt Dorsh: „Das Einkaufsverhalten im Ort ist super. Jeder möchte wieder so einen Laden haben.”

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In seiner letzten Sitzung beriet der Rat der Gemeinde darüber, was passiert, wenn kein Mieter gefunden wird. Die Lösung könnte eine Art Dorfladen unter der Trägerschaft der Gemeinde sein. Dorsch würde es dennoch vorziehen, wenn ein richtiger Unternehmer dabei wäre. Es muss auch kein Metzger sein, da es möglich ist, mit regionalen Anbietern zusammenzuarbeiten und das Produkt dort einzukaufen. Es ist jedoch der Wunsch der Gemeinde, wieder Wurst und Fleisch anzubieten, idealerweise auch Kekse. Sie denken auch, dass das Café die Mühe wert ist.

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„Das bisherige Konzept war gut. Der Store kann aber auch breiter aufgestellt werden“, ist Dorsch offen für neue Ideen. Mitte 2023 soll es auf jeden Fall eröffnen, egal in welcher Form. Der Bürgermeister will alles machen.

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