Luftverkehr – Klimaaktivisten stören Flugbetrieb am Münchner Flughafen – Wirtschaft

München (dpa) – Eine der beiden Start- und Landebahnen des Flughafens ist nach Angaben des Flughafens München wegen eines Klimaprotestes vorübergehend gesperrt worden. Der Flugbetrieb läuft wieder ohne Einschränkungen. Die Start- und Landebahn Nord wurde relativ kurz nach der Schließung wieder geöffnet, sagte ein Flughafensprecher. “Sie wurden schnell von der Bundespolizei entfernt.”

Auch weil die Südbahn im Dauerbetrieb sei, habe es keine Flugausfälle und nur geringe Verspätungen gegeben, hieß es. Aktivisten wurden festgenommen.

Nach Angaben des Flughafenvertreters halten die Aktivisten an der Landebahn im Norden des Flughafens fest. Die Polizei startete einen Großeinsatz. Nach Angaben des Flughafens versuchten die Aktivisten auch, in das Gebiet im südlichen Teil des Flughafens einzudringen, was die Polizei jedoch verhinderte.

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Wissing. „Kriminelle Machenschaften“

Kritik auch von Habek

Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habek kritisierte die Blockademaßnahmen. Proteste gegen Umwelt- oder Klimazerstörung seien gerechtfertigt und richtig, sagte der Politiker der Grünen bei seinem Besuch in Pretoria, der Hauptstadt der Republik Südafrika. „Aber er muss so gewählt werden, dass die Menschen nicht unnötig leiden, damit die öffentliche Akzeptanz des Klimaschutzes nicht gefährdet wird.“

“Wir haben schnell reagiert.”

Klimaschutz-Demonstranten haben nach eigenen Angaben versucht, die Arbeiten am Berliner Flughafen zu stören. Nach Angaben der Bundespolizei ist der Einsatz beendet und die auf der Landebahn festsitzenden Demonstranten befreit worden. Der Flugbetrieb sei nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher des Berliner Bundespolizeipräsidiums. “Die Mission ist abgeschlossen.” Zwei Klimaaktivisten hatten zuvor den Sicherheitsbereich des Flughafens betreten und das Rollfeld erklommen. Sie würden dort bleiben. Weitere sechs Klimaaktivisten schafften es nicht zum Flughafen.

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“Nahe Klimahölle”

Ende November legte die Gruppe den Flughafen BER in der Hauptstadt Berlin für fast zwei Stunden lahm. Damals betraten zwei Gruppen, die jeweils aus mehreren Personen bestanden, das Flughafengelände. Nach Angaben der Polizei waren einige von ihnen mit dem Boden verklebt. Die Gruppe selbst sagte, dass einige Aktivisten mit Fahrrädern durch das Gelände fuhren. Der Berliner Flughafen hat die Arbeiten auf zwei Start- und Landebahnen eingestellt.

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Verantwortlich für die Aktion war die Gruppe “Last Generation”. „Wir sind jederzeit zu konstruktiven Verhandlungen bereit, wie gestern mit dem bayerischen Innenminister (Joachim Herrmann). Aber was wir für die kommende Klimahölle brauchen, sind Taten und nicht nur leere Worte“, sagte Sprecherin Aimee van Ballen.

Die Gruppe, die zuletzt auch häufig Straßen in München und Berlin blockierte, fordert von der Bundesregierung einen besseren Klimaschutz und fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf Autobahnen und ein 9-Euro-Bahnticket für das ganze Land . Deutschland.

© dpa-infocom, dpa:221208-99-825511/14

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