Grünen-Politiker warnt vor Scheitern der Weltnaturkonferenz

Im seichten Wasser der Oder an der deutsch-polnischen Grenze liegt ein totes Blei.  Die Ausbreitung einer giftigen Alge gilt als wahrscheinlichste Ursache für die Umweltkatastrophe, bei der viele Fische starben. Im seichten Wasser der Oder an der deutsch-polnischen Grenze liegt ein totes Blei.  Die Ausbreitung einer giftigen Alge gilt als wahrscheinlichste Ursache für die Umweltkatastrophe, bei der viele Fische starben.

Im seichten Wasser der Oder an der deutsch-polnischen Grenze liegt ein totes Blei. Die Ausbreitung einer giftigen Alge gilt als wahrscheinlichste Ursache der Umweltkatastrophe Massen von Fischen starben.

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Eine Million Tier- und Pflanzenarten auf der Welt sind vom Aussterben bedroht. Jan-Niclas Gesenhues pocht daher vor der Weltnaturkonferenz in Montreal auf ein grundlegend neues Verhältnis zur Natur.

MAngesichts der langfristigen Folgen des weltweiten Artensterbens warnte der umweltpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Jan-Niclas Gesenhues, vor einem Scheitern der nächsten Weltnaturkonferenz im kanadischen Montreal. „Die Konferenz darf nicht scheitern, denn es geht um nichts Geringeres als die globale Vernetzung von Arten und Ökosystemen, die unsere Lebensversicherung ist“, sagte Gesenhues der Deutschen Presse-Agentur.

Die Menschheit müsse ihr Verhältnis zur Natur “grundlegend ändern” und weg von Zerstörung und Ausbeutung, erklärte der Grünen-Politiker. Die Konferenz biete dafür eine „große Chance“.

Vom 7. bis 19. Dezember findet der 15. World Summit on Nature statt, auf den auch Umweltorganisationen große Hoffnungen setzen. Eines der Hauptziele ist es, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen der Erde zu schützen. Bislang ist nur ein Bruchteil dieser Gebiete geschützt.

Eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen spielt auch eine solide finanzielle Basis für den weltweiten Artenschutz. Erst kürzlich hat die Bundesregierung versprochen, dafür bis 2025 jährlich 1,5 Milliarden Euro bereitzustellen. Experten halten diese Summe und bisherige Schutzbemühungen für zu wenig.

Wissenschaftlern zufolge sind eine Million der weltweit acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Diese sorgen aber dafür, dass die Menschheit unter anderem mit sauberer Luft, Nahrung und Trinkwasser versorgt wird, betonte Gesenhues.

Generell hoffe er auf einen „Paris-Moment“ in Montreal, sagte der Verdi-Politiker. 2015 wurden in Paris verbindliche Ziele für den globalen Klimaschutz festgelegt. Experten beklagen immer wieder, dass die Artenkrise nicht so ernst genommen werde wie die Klimakrise.

Der Bundestag befasst sich heute Abend auch mit einem Antrag der Ampelfraktionen von SPD, Grünen und FDP zu diesem Thema. Dem Antrag zufolge soll der Bund unter anderem aufgefordert werden, sich sowohl in den nationalen als auch in den internationalen Verhandlungen für den Schutz der Pflichtarten einzusetzen und sich für eine solide Finanzierung einzusetzen.

Source

Auch Lesen :  Waffenlieferungen: Bundesregierung liefert Ukraine „Marder“-Panzer und Patriot-System

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button