Die Rallye-Elite fährt 2023 durch Passau und Freyung-Grafenau

Motorsport vor Traumkulisse, wie hier bei der Drei-Städte-Rallye im Oktober: Die Rallye-Elite tritt 2023 im Dreiländereck an. – F.: ADAC Motorsport

Gute Nachrichten für alle Motorsportbegeisterten der Region: Wie der Weltverband FIA am Freitag in seinem offiziellen Rennkalender mitteilte, wird die Rallye-Weltmeisterschaft erstmals im Oktober nächsten Jahres in Niederbayern ausgetragen.

Im Rahmen der „Central European Rally 2023“ besucht die Weltelite des Sports vom 26. bis 29. Oktober den Landkreis Freyung-Grafenau sowie Stadt und Landkreis Passau. Die Drei-Flüsse-Stadt wird zum Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Die Etappe der Weltmeisterschaft beginnt in der Hauptstadt der Tschechischen Republik – Prag, danach passieren die Teilnehmer in Sonderprüfungen Tschechien, Österreich und die niederbayerischen Landkreise Freyung-Grafenau und Passau. Die gemeinsame Abstimmung mit dem Czech Auto Club und dem Austrian Autosport Federation (AMF) „ist ein wichtiges Zeichen in Richtung Völkerverständigung und wird für eine intensive Kommunikation über die Region hinaus sorgen“, sagte ADAC Sport Präsident Dr. Georg Enser über die Auszeichnung.

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Feiern in der Region: „Wir sind froh, dass wir bereit für die WM sind“

In Passau, wo Sitz und Austragungsort der Weltmeisterschaft sein werden, ist die Freude über diese Nachricht groß, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) betonte: „Die Rallye-Weltmeisterschaft ist eine sportlich hochkarätige und auch beliebte Veranstaltung. die sicherlich viele neue Besucher in die Stadt bringen wird und
Region.” Der Servicepark soll auf dem Messegelände im Stadtteil Colebrook liegen.

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Die Region war bereits bereit, eine so große Veranstaltung auszurichten. Mitte Oktober wurde die 58. Drei-Städte-Rallye erstmals nicht nur in Niederbayern und Oberösterreich, sondern auch in Tschechien ausgetragen. Die Generalprobe war erfolgreich und nun steht der Vertrag für die WM am Freitag. „Wir freuen uns, dass wir jetzt sogar fit für die Dreiländereck-WM sind“, sagt Sebastian Gruber, Landrat Freyung-Grafenau. Laut Gruber unterstützte der Landkreis das Projekt, weil sich mit dieser Veranstaltung „der Bayerische Wald jetzt sogar weltweit als herzlicher Gastgeber präsentieren kann“.

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Nachdem im Oktober erstmals eine heimische Zeitung über das mögliche WM-Turnier in der Region berichtete, meldeten sich relativ schnell kritische Stimmen zu Wort.

Kritik: Die Energiepolitik ist veraltet

Die Grünen im Landkreis Passau forderten ein Ende der energie- und klimapolitisch überholten Veranstaltung. Passauer Landrat Raimund Kneidinger widerspricht nun in einer Stellungnahme: „Aufgrund der Robustheit dieses Konzepts halten wir es nach wie vor für berechtigt.“ Die Organisatoren der „Central European Rally“ legen großen Wert darauf, dass WM-Fahrzeuge mit Hybridtechnologie ausgestattet sind und mit synthetischem Kraftstoff fahren.

Logistisch wird die Veranstaltung ein Mammutprojekt. Die FIA ​​World Rally Championship wird in 150 Ländern übertragen. Zwischen 80.000 und 150.000 Fans besuchen in der Regel während der WM-Läufe das Gelände.

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