Berger: Das braucht der Motorsport in Deutschland / Formel 1

Der deutsche Motorsport steckt nicht erst seit dem Rücktritt von Sebastian Vettel in der Krise. Gerhard Berger hofft, dass der ADAC mit dem Kauf der DTM etwas bewegen kann.

Die Probleme des deutschen Motorsports liegen auf der Hand. Die Formel 1 ist aus dem Pay-TV verschwunden, und im ansonsten prall gefüllten Rennkalender stehen keine deutschen Rennen mehr. Zuletzt wurde die erste Klasse 2020 in Deutschland gefahren.

Der 35-jährige Nico Hülkenberg wird 2023 die deutsche Flagge in der Formel 1 hissen. Sebastian Vettel hat seine Karriere beendet, und Mick Schumacher darf sich für 2024 erneut um ein Stamm-Cockpit und einen Platz als Ersatzfahrer bemühen.

Besonders bitter: Hinter Schumacher steckt nicht viel Talent. In erster Linie, weil der Motorsport für Talente zu teuer geworden ist. Gut 13 Millionen Euro könnte der Aufstieg in die Formel 1 gut 13 Millionen Euro kosten, hat Micks Cousin David Schumacher, der deshalb in der vergangenen Saison in der DTM zu Ende ging, einmal ausgerechnet.

Auch Lesen :  Darüber spricht das Fahrerlager in Brasilien

„Der Motorsport in Deutschland braucht neue Initiativen und neues Engagement. Die Herausforderungen haben sich geändert, Nachhaltigkeit ist jetzt ein entscheidendes Kriterium. Die Nähe zwischen Motorsport und Automobilindustrie ist im Rahmen des anhaltenden Wandels und damit der Branche verloren gegangen seine ursprüngliche Rolle als Laborinnovation für die Straße”, sagte Gerhard Berger, DTM-Chef.

Er verkaufte die traditionsreiche Rennserie an den ADAC – und sieht darin eine große Chance für den deutschen Motorsport insgesamt. Wir erinnern uns: Die DTM selbst war früher mit der Formel 3 eine Plattform für junge Leute, aber das ist in den letzten Jahren immer mehr verloren gegangen.

Auch Lesen :  IESF World Esports Championship 2022 2022: NORTH MACEDONIA siegt über GERMANY! CS:GO-Ergebnisse und Match-Verlauf

„Ich glaube, dass der ADAC in seiner Verantwortung für den deutschen Motorsport jetzt in der DTM den richtigen Impulsgeber hat, um den Motorsport in Deutschland wieder an die Spitze zu bringen“, sagte er.

Der Kern der Nachwuchsförderung beginne im Kartsport, betont Berger: „Da der ADAC als Verband nun vom Kartsport über die Königsklasse bis zur DTM alles in der Hand hat, kann er jetzt gute Weichen für die Zukunft stellen.“

Auch Lesen :  Fleisch: Leere Regale und 40 Prozent teurer? Hersteller warnen vor Krise

WM-Endstand (nach 22 von 22 Rennen)

Treiber
01. Verstappen 454 Punkte
02. Leclerc 308
03. Perez 305
04. Russell 275
05. Sainz 246
06. Hamilton 240
07. Norris 122
08.Ocon 92
09. Alonso 81
10. Bottas 49
11.Ricciardo37
12. Vettel37
13. Magnussen 25
14. Gasig 23
15. Promenade 18
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Die Trophäe des Konstrukteurs
01. Red Bull Racing 759 Punkte
02.Ferrari 554
03. Mercedes 515
04. Alpin 173
05. McLaren 159
06. Alfa Romeo 55
07. Aston Martin 55
08. Hass 37
09. AlphaTauri 35
10. Williams8

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button