Akkay hofft auf „St. Pauli-Effekt“: Türkgücü München will Sport- und Kulturzentrum in Riem bauen

Wird es 2025 enden?

München – Nach zwei Jahren wird Turkgucü München 50 Jahre alt. Es ist Zeit für den Club, ein Zuhause zu finden, sagt Präsident Taskin Akkai. Aktuell trainiert die Regionalligamannschaft auf den regionalen Sportanlagen in Neuperlach. Er teilt sich diese mit dem SV Gartenstadt Trudering (Klasse A), dem NK Hajduk München (Bezirksliga) und der SG Siemens-Ost (Zulassungsliga).

Auch in der dritten Liga trainierte Turkuji auf den gleichen Feldern wie die Breitensportvereine. „Als Regionalligist können wir von uns behaupten, unter besseren Bedingungen zu trainieren“, sagt Akkai. Er weist darauf hin, dass Turkguju nach dem FC Bayern und dem TSV 1860 der Verein mit den höchsten Bewertungen in München ist. Und dann passiert lange nichts: Die künftigen Vereine der Stadt spielen in der Regionalliga.

„Raus aus dem Container“ ist das Motto von Turkgyuchu. In der Heinrich-Wieland-Straße wurden in einer provisorischen Baracke sogar Gewerbebetriebe untergebracht. Auch jetzt, wo der Klub ins Hobbyfeld zurückgekehrt ist und dem Größenwahn der Vergangenheit ein Ende gesetzt hat, ist das für den Präsidenten nicht der Fall. “Wir können nicht einmal die WM zusammen anschauen”, sagt er frustriert über das Fehlen eines Clubhauses.

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Türkgücü München will in Rom bauen: Der Regionalligist plant ein Sport- und Kulturzentrum

Es sollte in Rom hergestellt werden. Turkguju setzt alte Pläne für eine Jugendakademie um und ist bereits im Gespräch mit der Stadt. Nach einem gescheiterten Profi-Abenteuer will der Verein nun über den Fußball hinaus expandieren und ein Kulturzentrum aufbauen. Er will mehrere Fußballfelder, eine Mehrzweckhalle und eine Veranstaltungshalle bauen. Turkguju hat kein eigenes Stadion geplant, Akkai will im Grunwalder Stadion spielen.

„Es soll ein Treffpunkt der Kulturen entstehen“, erklärt Selene Schaeffer, PR-Beauftragte Türkgüju: „Wir wollen einen Ort für alle Nationalitäten schaffen, an dem sich alle willkommen fühlen.“ Akkai hofft auf den „St. Pauli-Effekt“ als Integration. Verband.

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Tuerkgücü will Unterricht, Deutschkurse und Beschneidungspartys anbieten. Vielleicht sogar einen integrierten Kindergarten eröffnen, der sich hauptsächlich um Kinder kümmert, die aus Syrien oder der Ukraine geflüchtet sind. Der Verein hat sich seit den Profitagen von den NLZ-Plänen entfernt. Er liebäugelt aber mit dem Gedanken, das Sportzentrum zu erweitern, wenn es eine weitere sportliche Höhe gibt.

Damenmannschaft und Hallensport: Turkguju will massiv expandieren – neues Zuhause schon 2025?

Außerdem gründet Turkguju eine Frauenmannschaft, teilt die Unternehmensspitze mit. Auch eine Basketball- und eine Volleyballmannschaft will Turkguju in der neuen Halle unterbringen. „Wir wollen verschiedene Bereiche aktivieren“, sagt Akkai. Er erhofft sich dadurch einen Mitgliederzuwachs.

Daher hat der Club große Pläne, die in naher Zukunft umgesetzt werden sollen. Akkai hofft, Ende 2023 mit dem Bau beginnen und das neue Kulturzentrum rechtzeitig zum Jubiläum des Clubs 2025 eröffnen zu können. Die Kosten werden laut Turkguju mit Hilfe vieler kleiner Sponsoren bezahlt.

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Der Verein fürchtet Vorbehalte: „Wir sind keine Religionsgemeinschaft. Turkguju ist eine Brücke der Integration”

Die Vereinsführung befürchtet Proteste in München, wenn die Pläne missverstanden werden. Turkguju spürt, dass viele in München immer noch Vorurteile gegenüber dem türkischen Klub haben. „Wir sind keine Religionsgemeinschaft. Wir sind eine Sportgemeinschaft“, sagt Schaeffer. „Sport schafft kulturelle Begegnungen. Turkguju München leistet einen großen Beitrag zur Integration – nicht nur der Deutschtürken. Diese Rolle wollen wir übernehmen und stärken. Turkgyuju ist eine Brücke der Integration.” Akkai sagt mit einem Augenzwinkern, dass in Turgujis erster Mannschaft mehr Deutsche stehen als FC-Bayern-Reserven. (uns)

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