0:2-Niederlage bei Midtjylland: Sturm verabschiedet sich aus dem europäischen Geschäft

Sturm Graz verlor am Donnerstagabend gegen Mittylland mit 0:2. Nachdem „Feyenoord“ aus Rotterdam im Parallelspiel „Lazio“ aus Rom mit 1:0 besiegte, müssen sich die Steirer aus dem Europageschäft verabschieden.

“Sturm” verlor gegen “Midtjuland” mit 0:2.
GEPA-Bilder

Dem “Sturm Graz” ist in der Europa League ein Schreckensszenario passiert. Nach einer 0:2-Niederlage gegen den FC Midtjylland verabschiedeten sich die Grazer aus dem internationalen Geschäft. Lazio wurde durch eine 0:1-Niederlage gegen Feyenoord Rotterdam in einer Gruppe nicht geholfen, in der alle Teams acht Punkte hatten, aber Sturm das schlechteste Torverhältnis hatte. „Feyenoord“ und „Midtilland“ schafften den Aufstieg, „Lazio“ wechselte in die Conference League.

EL-Gruppenphase – 6. Tag

In der verrückten Gruppenkonstellation ging es am Donnerstag hin und her. Während Sturm zur Halbzeit noch Dritter war, schieden sie nach der Führung von Feyenoord eine halbe Stunde vor Schluss auf der Verliererseite aus. Aus eigener Kraft hätte die Mannschaft von Christian Ilzer das kleine Fußballwunder nicht stemmen können. Der Sieg der Dänen durch den Doppelpack von Anders Dreyer (15., 72.) war verdient.

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Ein bitteres 0:6 in Rotterdam machte schließlich den Unterschied. Damit müssen die „Schwarzen“ auf ihren ersten Länderspiel-Frühling seit 2000/01 warten, als die Mannschaft von Trainer Ivica Osim sensationell aus der Gruppenphase der Champions League entkam.

Ein historisches Ende des Sturms

Graz ging mit einer guten, aber gefährlichen Ausgangsposition nach Herning. Auch ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht. Gleichzeitig drohte Feyenoords Niederlage und Heimsieg gegen Lazio mit einem historischen Untergang, der nun eingetreten ist; Zuvor war das Team in UEFA-Wettbewerben nicht mit acht Punkten Letzter geworden.

Offenbar hat Christian Ilzer den Taschenrechner nicht abgeholt. Otar Kiteishvili und Tommy Horvath sollten besondere Momente für die Doppelführer William Boving/Albian Ajeti schaffen. Der kürzlich erkrankte Kapitän Stefan Hierlander saß nur auf der Bank. Für Ivan Ljubic, der als einziger fehlte (gesperrt), war erneut Jon Gorentz-Stankovic im Einsatz.

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Nach zehn ungeschlagenen Spielen in Folge schien Sturm 2022 das Ende eines erfolgreichen Europacup-Jahres zu markieren. 600 Sturm-Fans hatten sich auf den Weg in den Norden gemacht und damit ihr Ticketangebot im hochmodernen, fast 11.500 Zuschauer fassenden Herning-Stadion restlos ausverkauft.

Sie waren enttäuscht, aber Sturm fand das Spiel von Anfang an in einer knirschenden Atmosphäre gut. Kiteishvili, der die letzten beiden Partien gewann, vergab nach einem Eckball die erstbeste Chance (10.). Der unbekannte Georgier brachte seinen sofortigen Empfang nicht zum Tor. Anders auf der anderen Seite, wo Dreyer mit dem Innenpfosten zum 1:0 konterte (15.). Zuvor hatte sich Anhänger Gustav Isaksen mit einem leichten Schubser gegen Dante Platz gemacht, was dem slowenischen Schiedsrichtergespann um Matej Jug nicht reichte.

Der Sturm wird nicht unbedingt passieren

Von da an ließ Midtiland den Sturm rollen. Die Greasers waren mit scharfen Zweikämpfen weiterhin attraktiv, wirkten aber in entscheidenden Momenten verunsichert. Der Kopfball von Ajet geht daneben (22.), der Distanzschuss von Alexander Pras zu zentral (32.). Kiteishvili erhielt derweil für eine Schwalbe im Strafraum die Gelbe Karte.

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Zur Pause reagierte Ilzer persönlich. Er kam für Phizis mit Emmanuel Emegha anstelle von Boving, und David Schnegg spielte ebenfalls auf der linken Seite anstelle des Gelben Dante. In einem unorganisierten Spiel fand Sturm im Passspiel nicht die beabsichtigte Genauigkeit. Mit verschränkten Armen sah Ilzer zu, wie ein tief verteidigender Gegner sich ausschließlich auf Umwandlungsmöglichkeiten konzentrierte.

Das führte zum Vorentscheid. Emiliano Martinez bereitete Gurkerl im rechten Strafraumeck mit einem Kopfball von Isaksens Gorenc-Stankovic vor, der wiederum Dreyer im Zentrum zum zweiten Versuch traf (72.). Unmittelbar zuvor stellte Ajeti nach Pass von Schnegg sein Sichtfeld nicht richtig ein (70.). Der Kopfball des eingewechselten Jakob Jantzer schlenzte bei einer letzten Chance am langen Pfosten vorbei (76.). Midtjylland gewann dann zu Hause.

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